Montag, 24. August 2015

On the moon

no! This place is called Paradise (Mine).
Not many bike riders and not even many people have been there.
Far away, pretty remote - big mountains, (hiding) animals and epic scenery. You can go, hike, ride, jump wherever - pure freedom.





Double pager in current "world of mtb" gravity issue.
Picture: Constantin Fiene
Rider: Patrick Rasche


B.

Mittwoch, 5. August 2015

mont.saint.anne - randomz

Enjoy.
















/C/F/F/






Montag, 20. Juli 2015

Manchmal




Samstag, 18. Juli 2015

Whip


Montag, 22. Juni 2015

CCDM








Samstag, 13. Juni 2015

Befagram #5

Schaa... a Schoderreißn!

#straightdown #whatayride #howtogetyour30seconds



B.

Dienstag, 9. Juni 2015

Hauptsache Sponsor




Seit einiger Zeit frage ich mich oft, was heutzutage eigentlich einen (guten) Mountainbiker – in unseren Breitengraden eher Radfahrer – ausmacht.

Bevor die Epoche der sozialen Netzwerke anbrach, war es irgendwie anders, „Pro“ zu sein und gesponsert zu werden. Schwieriger. Wertvoller. Beeindruckender. Inspirierender.

Es war schier unmöglich, ein Bewegungslegastheniker zu sein und dennoch das World Wide Web Tag für Tag mit brandheißem, Indoor-generiertem Footage zu versorgen. Man brauchte zum Radfahren einen Helm, Knie- und Schienbeinschoner (ja, so was gab es einmal tatsächlich), einen tauglichen Drahtesel und ein paar Kumpels, die lieber die Schaufeln schwangen, als Vokabeln zu lernen. Die smarte Generation der mobilen Phones macht es uns da heute schon ein wenig einfacher, unser Gegenüber glauben zu lassen, dass wir alle die Derbsten sind.
Um einen Sponsor an Land zu ziehen, braucht man eine Bewerbungsmappe, die wir schnell mit Hilfe von Tutorials zusammenschrauben. Dann erzählen wir hier und da, was wir nicht alles unternehmen, wie episch unsere Abenteuer sind und – zack feddich: Sponsor-Deal.

Natürlich ist es für Firmen einfach, ein, zwei Einheiten ihrer Produkte zu verteilen, wenn sie dafür jeden(!) Tag mit frischen Fotos oder gar Videos versorgt werden. Früher nannte man so was Werbeartikel – heute heißt das Goodies. Ramschige Werbeartikel konnte nie jemand gebrauchen, aber jeder mag Goodies. Aber nur, weil es was für umme gibt, ihr euch damit im Spiegel, Wohnzimmer, der Garage oder mit einem Cappuccino in der Küche vor einem #epischenirgendeindayride ablichtet und der Welt dankt, endlich etwas gesponsert bekommen zu haben, macht euch das noch lange nicht zum Profi. Weder auf und noch viel weniger neben dem Rad. Die Gier, etwas für sein Hobby zum Nulltarif zu erhalten, ist durch den Hype der sozialen Netzwerke schlagartig explodiert.

Aber warum? Ist es so befriedigend, eine Raute vor sein neues Pedal zu setzen, tagein und tagaus sein nächstes Selfie zu planen, um auch ja genügend Likes zu kassieren, damit der „Sponsor-Deal“ nächstes Jahr verlängert wird?

Wenn ein Team um einen legendären Steve Peat, Greg Minnaar und Rat-Boi keinen Eliteteam-Status im Renngeschehen mehr hat, und zwar aufgrund unterschiedlicher Trikot- Sponsoren, dann seid ihr, liebe Instagramer, noch weniger professionell im Rennsport unterwegs. Es kommt nicht nur darauf an, wie man sein mobiles Telefon bedienen kann, sondern auch ein wenig darauf, wie man auf dem Rad unterwegs ist.

Legt mal das Handy zur Seite und geht Rad fahren, ganz ohne Profit und Ehrgeiz, der Härteste zu sein.
Und wenn ihr dann schon mal draußen seid, holt Euch das neue mtb- Heftchen, denn da ist die ganze Wahrheit im Printstile zu lesen. Feinstes Papier versteht sich. 

In diesem Sinne, over and out. C/F/F/P/